Warum (immer) in die Ferne schweifen?

Jessica von Yummy Travel hat zu der Blogparade „Warum in die Ferne schweifen?“ eingeladen und ich will hiermit nun auch an meiner allerersten Blogparade teilnehmen. (Vielleicht ist diese Parade somit auch der Grundstein für einige weitere. Mal abwarten. 🙂 ) Da ich mir, seitdem ich von dieser Blogparade gelesen habe, förmlich den Kopf über diese Frage zerbreche. Im Prinzip könnte ich hier auch einfach ein paar der Dinge wiederholen, die ich schon in dem “ Wer schreibt hier eigentlich? “ Bericht erfasst habe. Dennoch glaube ich, dass diese noch nicht alle sind.
Jessica hat auch ein paar Fragen als Anregung gegeben, die ich im Folgenden Verlauf sehr gerne beantworten werde. 🙂

fb_img_1444512241541.jpgWarum bist du ein Reisender?

Warum bin ich eigentlich ein Reisender? 🤔 Eine gute Frage über die man sich wirklich gut den Kopf zerbrechen kann und wohl doch keine passende Antwort finden wird oder doch? Ich denke es entwickelt sich entweder im Laufe der Zeit oder eben nicht. Wenn ich ganz genau bei mir darüber nachdenke, haben mich fremde Länder schon immer fasziniert und dessen Kultur. Warum war ich sonst in dem damaligen Schulfach „Erdkunde“ so gut? 😉 Wobei ich sagen muss, dass das richtige Interesse an anderen Länder wohl doch erst im Alter von 14 oder 15 Jahren bei mir kam. Ich wollte zu diesem Zeitpunkt mindestens einmal im Jahr etwas neues sehen / erleben. Am besten noch raus aus Deutschland und dem tristen Alltag hier entfliehen. (Dabei hat Deutschland doch auch wunderschöne Ecken) Als ich dann im zarten Alter von 16 Jahren meine Ausbildung begann und somit selbst Geld verdient habe, war der Wunsch mind. 1x im Jahr aus Deutschland rauszukommen, auch kein großes Problem mehr für mich. Ich flog z.B. das aller erste Mal, für zwei Wochen, auf die griechische Insel Kos und ich denke gerne daran zurück. Es war schließlich eine wunderbare Zeit. Morgens von ein paar Sonnenstrahlen, die einen leicht im Gesicht kitzeln, geweckt zu werden (da man nur Gardinen vor dem Fenster hatte), dann 3 Stunden zu „arbeiten“, den Rest des Tages die Insel zu erkunden und abends am Strand zu entspannen und am Horizont den Sonnenuntergang zu beobachten. Hach herrlich. 💞

Ich überwand sogar ein klein wenig meine Flugangst für diesen Urlaub und würde sagen, dass ich mich da schon ein klein wenig mit dem Reisevirus infiziert habe. Denn nach dieser Reise wollte ich immer mehr und mehr. Doch das richtige Reisefieber traf mich, als ich meine Taschen 2013 packte und mich für ein Jahr nach Australien begab. Seitdem kann ich nicht mehr aufhören mit dem Reisen und bin eigentlich ständig am schauen, wo es als nächstes hingehen kann. 😀 Daher auch kein Wunder, dass so mein Blogname entstanden ist. 😉

Reiz auf Reisen

Was macht den Reiz für dich aus? Eine weitere Frage die Jessica uns gestellt hat.

Ich würde behaupten, dass der gewisse Reiz schon vorher bei mir da ist. Bevor die Reise überhaupt los geht. Und zwar in dem ich mich über die Stadt, das Land etc. genau informiere und irgendwann, wenn man sich mal entschieden hat, wo man denn hin will, auf buchen klickt. Auch gernr anders gesagt: Dieser Moment in dem man auf BUCHEN klickt. 😍😎💕✈ Unbeschreiblich! Das ist der für mich größte Reiz. Da weiß man, dass das nächste Abenteuer auf einen wartet. Aber natürlich dürfen all die Glücksmomente, die man auf den Reisen erlebt, auch nicht fehlen. Diese Dinge und noch viele weitere machen den Reiz auf Reisen zu gehen ja erst aus. 🙂

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Ist es für dich eine Alternative, dein Reiseverhalten einzuschränken?

Wer mich kennt, weiß dass dies absolut keine Option mehr für mich ist. Ich brauche das Reisen förmlich wie die Luft zum Atmen. Einfach auch um vom Alltag ein bisschen abschalten zu können. Der einzige Punkt, der für mich eine Alternative ist, um mein Reiseverhalten einzuschränken, ist der, dass ich zum Beispiel eine etwas längere und größere Reise geplant habe und somit auf andere Reisen erstmal verzichte. Wie zum Beispiel Ende diesen Jahres wieder mal für 4 Wochen nach Australien zu reisen. ❤ Da ich zwar echt Glück habe mit den 30 Urlaubstagen die mir im Jahr zur Verfügung stehen, fallen trotzdem für so einen 4 wöchigen Trip einige weg. Daher ist dies die einzige Alternative für mich mein Reiseverhalten eeetwas einzuschränken. Da ich ja weiß, dass es bald für längere Zeit weg geht.

Obwohl…. Wenn ich wirklich gut darüber nachdenke, hält auch das mich nicht wirklich zurück mein Reiseverhalten einzuschränken. 😀 Ich mein warum auch? Reisen ist soo toll und bringt einen so viel weiter.

Hat sich dein Reiseverhalten jemals geändert?

Bei meinem Reiseverhalten hat sich definitiv etwas bei mir geändert. Ich würde auch ganz frech behaupten, dass das bei allen von uns der Fall ist. Denn schaut doch mal selbst, wie bist du vor 10 Jahren noch gereist und wie reist du heute? Und? Da hat sich doch mit Sicherheit einiges verändert. Hab ich recht? 😉 Ich zum Beispiel bin früher mit meinen Eltern jedes Jahr Campen gefahren. Und ich fande es damals klasse. Seitdem ich aber selbst bestimme, wo es für mich in den Urlaub hin geht, buche ich eher ein Zimmer im Hotel, ein Bett im Hostel oder gleich eine ganze Wohnung über Airbnb. Wobei ich mich letztens selbst schon gefragt habe „Wieso eigentlich?“. Mittlerweile denke ich also darüber nach mal wieder Campen zu fahren und das Feeling von früher wieder aufleben zu lassen. ☺ Da es echt toll war bei Regen im Zelt zu sitzen und die Tropfen darauf plätschern zuhören. Früh morgens von der aufgehende Sonne geweckt zu werden, da man ein Zelt nicht dunkler machen konnte, so wie eine Wohnung mit den Jalousien. Diese Ruhe am morgen zu genießen und nur die Natur zuhören. Genau dieses Feeling wünsche ich mir mittlerweile sehr gerne mal wieder zurück! 🏕⛺

fb_img_1444160112682.jpgMenschen die nicht reisen

Eigentlich hieß die Frage „Kennst du Menschen die sich selbst einsperren?“. Allerdings finde ich das ein wenig krass formuliert… Deswegen eben diese Variante. Und ja, ich kenne Menschen die nicht reisen. Es ist für mich zwar nur schwer vorstellbar, aber manche Menschen sind eben mit einem/ihrem 9-to-5 oder der Schichtarbeit im Job glücklich oder eben zufrieden und können ohne ihre Kirche im Dorf gar nicht. Ich kann diese Sorte Mensch zwar nicht so ganz verstehen, aber es muss eben auch solche Menschen geben! 😉 Denn was wäre nur los in der Welt wenn wirklich jeder von uns es lieben würde zu reisen? 😛

Lässt du dich z.B. durch Medienberichte abschrecken?

Ein schwieriges Thema wie ich finde… Aber ich gebe offen zu: Ja ich lasse mich desöfteren im ersten Moment durch die Medien beeinflussen. Wobei ich mich manchmal auch Frage, was ist, wenn diese Medien nicht nur immer über all das schlechte und böse auf der Welt berichten würden? Würden wir uns dann auch so viele Sorgen machen? Ich mein, wenn man von den ganzen Terroranschlägen, Flugzeugabstürzen etc. hört, wühlt das einen doch erstmal schon auf. Zumindest ist es bei mir so. Vorallem dann, wenn man so einer Katastrophe nur knapp entgangen ist. Das wühlt in mir, besonders meine Angst vor dem Fliegen dann doch im ersten Moment wieder richtig auf. Obwohl ich weiß, dass das Flugzeug das sicherste Verkehrsmittel auf der Welt ist. Aber nun…So sind wir Menschen eben auch gestrikt oder nicht? Ich denke aber auch, dass nach einigen Wochen oder eben auch Monaten sich das alles wieder gelegt hat und man auch in diese Orte wieder kehrt. Vielleicht im ersten Moment mit einem etwas mulmiges Gefühl, aber dann merkt man, das dieses völlig überflüssig ist.

Im großen und ganzen gibt es, wie ich finde, keine wirkliche Antwort auf die Frage „Warum in die Ferne schweifen?“. Alles hat seine Vor- & Nachteile. Wie eben jede Lebenslage / Situation im Leben oder was auch immer. Oder was meint ihr? Gerne könnt ihr eure Meinung dazu in den Kommentare hinterlassen oder auch einen Beitrag verfassen und somit an der Blogparade von Jessica teilnehmen. 🙂

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